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Wie ich Claude Code im Arbeitsalltag einsetze

Diese Seite ist der Einstieg. Die Details stehen in den 7 Unterseiten, die weiter unten verlinkt sind.

Hintergrund

Warum ich zu dem Thema überhaupt schreibe

Ich entwickle beruflich Software und arbeite dabei größtenteils allein, ich übernehme im Grunde die komplette Fullstack-Aufgabe. Claude Code nutze ich dort für nahezu alles: Code schreiben, Debugging, Issue-Triage.

Konkret geht es um eine Plattform für den Verkauf von Veranstaltungstickets. Jährlich laufen darüber mehrere tausend Tickets, und mehrere Veranstalter betreue ich technisch. Das ist die Größenordnung, in der die Erfahrungen auf diesen Seiten entstanden sind, kein Wochenendprojekt, aber auch kein Konzern mit eigener Plattform-Abteilung.

Das ist auch der Grund, warum ich zu dem Thema überhaupt etwas sagen kann: Wenn niemand im Team Arbeit auffängt, zeigt sich sehr schnell, wo so ein Werkzeug wirkt, und wo nicht.

Ich nutze Claude und Claude Code seit 2026 in meinem beruflichen Alltag. Vorher war mein Hauptengpass nicht fehlendes Know-how, sondern Zeit. Ich wollte mehr umsetzen, als in einen Arbeitstag passt. Genau dort hat sich Claude Code für mich als Hebel gezeigt.

Mein Flaschenhals war klar: Ich war selbst der limitierende Faktor für die Umsetzungsgeschwindigkeit.

  • Zu viele gute Ideen gleichzeitig
  • Zu wenig Zeit für saubere Umsetzung in Serie
  • Hoher Aufwand, um aus einer Idee einen belastbaren Plan zu machen

Mit Claude Code arbeite ich heute wie mit einem technischen Assistenten, den ich ausführlich briefen kann. Dadurch bleibt die fachliche Verantwortung bei mir, aber die Umsetzung wird deutlich schneller.

Setup

Mein Setup im Überblick

Es sind bei mir drei Positionen, nicht eine. Beruflich läuft Claude Code auf meinem Rechner. Privat läuft OpenCode in einer eigenen virtuellen Maschine auf meinem Server, angebunden an eine Codex-Subscription. Und wenn ich einen Browser oder eine Oberfläche brauche, greife ich zur Codex-App direkt auf dem PC.

Mit Claude arbeite ich seit 2026, mit OpenCode seit 2025. Nichts davon hat etwas anderes ersetzt: Jedes Werkzeug kam dazu, weil es etwas konnte, was das vorhandene nicht konnte. Warum ich beide parallel betreibe und was das kostet, steht auf einer eigenen Seite.

Unterwegs erreiche ich OpenCode über einen Telegram-Bot, praktisch für Einfälle, die mir außerhalb des Schreibtischs kommen. Den Zugriff auf meine Systeme stellen fünf MCP-Server her, mit denen ich regelmäßig arbeite: Brevo, Plaud, Ubersuggest, n8n und Home Assistant. Wie die konfiguriert sind, steht ebenfalls separat.

Meine drei Arbeitsumgebungen Drei getrennte Umgebungen: Claude Code auf dem Arbeitsrechner für die berufliche Entwicklung, die Codex-App auf demselben Rechner für alles, was Browser und Oberfläche braucht, und OpenCode in einer VM auf dem eigenen Server für den privaten Einsatz. Auf die VM greife ich zusätzlich mobil über einen Telegram-Bot zu. Alle drei erreichen ihre Zielsysteme über MCP-Server. Die vollständige Beschreibung steht in den Abschnitten unter der Grafik. Arbeitsrechner Eigener Server, läuft rund um die Uhr Claude Code beruflich Codex-App Browser, Oberfläche OpenCode in einer VM privat, geräteunabhängig Telegram-Bot Zugriff von unterwegs MCP-Server n8n · Home Assistant · Ubersuggest · Brevo · Plaud Die Systeme, die ich ohnehin betreibe
Nicht ein Werkzeug, sondern drei Positionen: getrennt danach, wo sie laufen und wer sie bezahlt.

Arbeitsweise

Wie ich Claude Code briefe

Ich nutze Claude Code vor allem für neue Features und Bugfixes. Der stärkste Teil meines Workflows ist die Kombination aus Kontext und Klarheit. Ich definiere auf Basis des bestehenden Codes neue Features, leite daraus einen konkreten Umsetzungsplan ab und lasse die Schritte dann zielgerichtet ausarbeiten.

  1. Ziel und Rahmen klar formulieren
  2. Relevanten Codekontext einbeziehen
  3. Feature oder Bugfix in konkrete Arbeitspakete zerlegen
  4. Umsetzung Schritt für Schritt ausarbeiten
  5. Ergebnis fachlich und technisch prüfen

Claude Code beschleunigt die Umsetzung massiv, wenn die Richtung vorher sauber gesetzt ist.

Nutzen

Wo ich konkret Zeit spare

Der messbare Effekt ist für mich schnellere Umsetzung. Ich bekomme mit Claude Code deutlich mehr in derselben Zeit geliefert, weil ich weniger an Start- und Übersetzungsaufwand verliere.

  • Schneller vom Problem zur umsetzbaren Struktur
  • Schnellere Iteration bei Features
  • Zügigere Bearbeitung von Bugfixes

Gerade im Alltag mit PHP/Vue.js ist das relevant, weil viele Aufgaben nicht schwer, aber zeitintensiv sind.

„Messbar" ist dabei allerdings relativ: In Stunden messe ich es nicht. Ich könnte eine Zahl nennen, aber sie wäre geraten und würde nur Genauigkeit vortäuschen.

Was ich stattdessen beobachte, ist ein anderes Kriterium: Welche Aufgabe mache ich jetzt, die ich vorher gar nicht gemacht habe? Die Analyse, aus der dieser Themenbereich entstanden ist, hätte ich manuell über mehrere Abende verteilt, und vermutlich nie in dieser Tiefe. Das ist kein beschleunigter Ablauf, sondern ein Ablauf, der sonst nicht stattgefunden hätte. Der Fall im Detail.

Grenzen

Was mit Claude Code nicht funktioniert

Claude Code ist kein Magie-Button. Schlecht wird es immer dann, wenn Anforderungen vage bleiben und man auf automatische Wunder hofft.

  • Unklare Ziele führen zu unklaren Ergebnissen.
  • Fehlender Kontext erzeugt Reibung statt Geschwindigkeit.
  • Denken und Verantwortung lassen sich nicht auslagern.

Mein wichtigstes Learning: KI ersetzt nicht die technische Führung. Sie verstärkt sie.

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Fazit

Mein Fazit

Meine Claude Code Erfahrungen sind eindeutig: Für Softwareentwicklung ist das ein starker Beschleuniger, wenn man klar führt und sauber briefed. Ich nutze Claude nicht als Ersatz für Expertise, sondern als Verstärker für Umsetzung.

Einstieg

Am konkretesten wird es bei den Skills.

Dort steht ein Skill vollständig zum Kopieren, und einer, den ich wieder weggeworfen habe.

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